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Die Unterliga Ost 2026/27 steht bereit
Die Auslosung ergibt folgende Gegner:
SK Treibach
SV Kraig
SV Eberstein
SC St. Stefan
SK St. Andrä
SV Griffen
SK Kühnsdorf
ASKÖ Mittlern
DSG Sele/Zell
ASKÖ St. Michael/Bleiburg
SC Globasnitz
SK Treibach B
SV Gallizien
SV Bad St. Leonhard: „Andreas Gabalier hätte es nicht besser machen können!“ – Andreas Steinkellner
Nutzen wir die spielfreie, kalte Jahreszeit, um einen Fußballer zu präsentieren, der in den vergangenen Monaten bzw. im Jahr 2025 durch beständige und überzeugende Leistungen aufgefallen ist. In seiner ÖFB-Bilanz sind 478 Einsätze, 35.000 Einsatzminuten und 308 Tore vermerkt. Seit seinen fußballerischen Anfangstagen, im Jahre 2007, trägt er das Trikot des SV Bad St. Leonhard. Das Gmoan-Stadion in Bad St. Leonhard ist sein zweites Wohnzimmer. Andreas Steinkellner stellt sich einem Ligaportal-Karriereinterview.
SV Leonhard: „Top-Top-Top-Leistung, zwei Mal erfolgreich ausgekontert und das war der Erfolg!“ – Harald Proprentner/Trainer Launsdorf
In der 5. Runde der Unterliga Ost heißt es: Der Tabellenzweite SV Bad Leonhard empfängt den Tabellensechsten SC Launsdorf. Spannung ist garantiert, denn der Aufsteiger aus dem Lavanttal stellt mit lediglich zwei Gegentreffern die stärkste Defensive der Liga. Die Offensiven beider Clubs haben unter Beweis gestellt, dass das Runde ins Eckige gehört. Nach 90 Minuten verließ der SC Launsdorf mit einem 4:1 das Leonharder Gmoan-Stadion. Speziell in der zweiten Halbzeit wurde das schnelle Umschaltspiel der Gäste mit den notwendigen Toren belohnt. Die Heimfahrt und Übernachtung erfolgte diesmal als vorübergehender Tabellenführer der Unterliga Ost. „Die ersten 20 Minuten hat uns Leonhard tief in die eigene Spielhälfte gedrückt und ich musste meine Spieler daran erinnern, dass wir auch Fußball spielen können und Selbstvertrauen haben. Danach haben wir gut ins Spiel gefunden und sie in der zweiten Halbzeit zwei Mal ausgekontert!”, so ein zufriedener SCL-Trainer Harald Proprentner.
Achtelfinale IV
Zum vierten Mal in Folge zieht der SVL nach einem Last Minuten Sieg (3:2, bis zur 89. Minute 1:2) ins Achtelfinale ein
Am Dienstag, den 6. September trifft man zuhause auf Landesliga-Klub KAC
Neues Wappen
Mit einem neuen Logo starten wir in die Saison 2022/23
Mehr Infos und Downloads: svleonhard.at/logo

Sensation im KFV-Cup: Fußball-Kärnten staunt über diese „Taferlklassler“
Der SV Bad St. Leonhard ist DIE Mannschaft der Stunde im KFV-Cup! Am Dienstag sorgte der Lavanttaler Klub aus der 1. Klasse D für eine fußballerische Sensation, indem er im Viertelfinale den unangefochtenen Leader in der Kärntner Liga, SV Dellach/Gail, vor eigenem Publikum mit 2:0 besiegte (siehe Highlights im Video oben). Der Erfolg ist auch das Produkt langjähriger und konsequenter Nachwuchsarbeit.
Normalerweise ist man es ja gewohnt, dass der Wolfsberger AC für die positiven Schlagzeilen im knapp 50.000 Einwohner starken Lavanttal sorgt. Doch derzeit stottert der Motor in der Bezirksstadt gewaltig - die Elf von Robin Dutt kassierte zuletzt in der Bundesliga fünf Niederlagen in Serie und läuft dadurch sogar Gefahr, die Nummer-eins-Position im Bundesland Kärnten zu verlieren.
Auf der Erfolgswelle
20 Kilometer nördlicher, in der Stadtgemeinde Bad St. Leonhard (knapp über 4000 Einwohner), schwebt man hingegen derzeit sportlich auf Wolke sieben. In der 1. Klasse D aktuell Tabellenführer, lehren die Schwarz-Gelben im KFV-Cup die Konkurrenz weit über die Bezirksgrenzen hinweg das Gruseln. Schon den Erfolg im Achtelfinale im vergangenen Herbst im Bezirksderby gegen die Kärntner-Liga-Mannschaft ATSV Wolfsberg durfte man in die Kategorie Sensation einordnen. Und spätestens seit Dienstag wissen auch die Kärntner Bezirke fernab des Griffners, wo Bad St. Leonhard auf der fußballerischen Landkarte liegt.
„Bestes Spiel, das ich hier jemals gesehen habe“
Der SV Dellach/Gail, aktuell der unangefochtene Tabellenführer in der Kärntner Liga, bekam von den Lavanttalern die lange Nase gezeigt und musste sich mit 0:2 geschlagen geben. Die Tore erzielten Michael Rabensteiner (74.) und Patrick Schlacher (79.). „Das war das beste Spiel, das ich bislang hier gesehen habe“, schwärmte ein alteingesessener Bad St. Leonharder einen Tag nach der Cup-Sensation.
Volksfeststimmung in Bad St. Leonhard nach dem sensationellen Sieg über Dellach/Gail im KFV-Cup-Viertelfinale.
(Bild: SV Bad St. Leonhard)
(Bild: SV Bad St. Leonhard)
Jugend forscht
Bemerkenswert: Gegen Spielende standen mit Michael Schriefl (17), Luca Schüssler ( 17), Lukas Joham (18), Lukas Kainz (18) und Philipp Baumgartner (16) ein Teil der letztjährigen U-17-Mannschaft des SVL auf dem Feld. Von Nervosität ob des scheinbar übermächtigen Gegners war keine Spur, der Gastgeber spielte den Sieg trocken heim.
Kapitän Andreas Koitz: „Es war eine unglaubliche kämpferische Leistung der ganzen Mannschaft von der ersten Minute an. Wir haben es dem Gegner von Anfang an sehr schwer gemacht und konnten immer wieder gute Chancen vorfinden. Der Sieg war verdient und ich bin stolz, Teil dieser Mannschaft zu sein."
Der Amateur-Fussball braucht keine unzähligen Legionäre. Er braucht Vereine, die den Weg mit dem eigenen Nachwuchs gehen.
Peter Schlacher, Obmann des SV Bad St. Leonhard
„Der Star ist die Mannschaft“
Einen interessanten vergleich zog Obmann Peter Schlacher nach dem Schlusspfiff: „Ein verdienter Sieg der auch in dieser Höhe in Ordnung geht. Dass unsere gesamte Mannschaft zusammen weniger verdient als der beste Spieler unseres Gegners, sei nur am Rande erwähnt. Aber es zeigt, dass unser Star die Mannschaft ist. Der Amateur-Fußball braucht keine unzähligen Legionäre, sondern Vereine, die den Weg mit dem eigenen Nachwuchs gehen.“
Aufstieg in Unterliga zum 60-Jahr-Jubiläum?
Für Kenner des Kärntner Unterhaus-Fußballs kommt der Erfolgslauf der Schwarz-Gelben aus Bad St. Leonhard, die heuer ihr 60-jähriges Vereinsjubiläum feiern, nicht wirklich überraschend. In der 1. Klasse D steht die Elf von Trainer Daniel Münzer derzeit auf Platz eins und kämpft um den Aufstieg in die Unterliga Ost. Dort war der SVL zuletzt Mitte der 90er-Jahre. „Wir gehen seit vier Jahren den unbeirrten Weg mit einheimischen Spielern und vertrauen auch der Qualität des eigenen Nachwuchses“, nennt Schlacher das Erfolgsrezept des Klubs.
Der Sieg war verdient und ich bin stolz, Teil dieser Mannschaft zu sein.
Kapitän Andreas Koitz
Eigenes Stickeralbum
Auch in Sachen Marketing geht Bad St. Leonhard seine eigenen Wege: Aufgrund der sportlichen Erfolge wurde unlängst ein eigenes Stickeralbum mit Bildern sämtlicher Mannschaften des SV präsentiert. Der Klub ist also auf mehreren Ebenen derzeit eine vielversprechende Marke.
Die Auslosung für das KFV-Cup-Halbfinale (Spieltermin ist der 3. Mai) steigt übrigens bereits am Donnerstag. Die möglichen Gegner der Lavanttaler sind Gmünd, SAK Klagenfurt oder Köttmannsdorf. Alles Klubs, die zwei Leistungsstufen höher als Bad St. Leonhard spielen. Aber die Konkurrenz sollte spätestens seit Dienstag mehr als gewarnt sein ...

